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Legasthenietherapie Englisch, Französisch und Griechisch Lese-Rechtschreibschwierigkeiten auch in der Fremdsprache

Schulkinder Nach Aussage des Klinikums München haben viele Kinder mit Problemen im Lesen und Schreiben auch erhebliche Schwierigkeiten im Fach Englisch oder in den anderen Fremdsprachen. Die Fremdsprachenlegasthenie äußert sich mit ähnlichen Fehlern wie sie auch bei "normalen" Lernern auftreten, jedoch massiver und beständiger.

Für betroffene Kinder ist häufig der Unterschied zwischen Aussprache und Schreibweise eine große Hürde. Mühsam müssen gehörte Worte in einzelne Laute zerlegt werden, dann lautierend mitgesprochen und zuguterletzt wieder anders ausgesprochen werden. Für Kinder mit Problemen in der visuellen und auditiven Wahrnehmung ist dies oft in den ersten Lernjahren eine nicht zu bewältigende Herausforderung.
Die Bedeutung ähnlich klingender Wörter wird zwar gelernt, aber ständig wieder verwechselt.

Auffälligkeiten beim Lesen und Schreiben

Meist können keine typischen Buchstabenfolgen in der Fremdsprache erkannt werden bzw. es gelingt auch nicht, sie zu speichern.
Die Sprache wird selten mündlich oder schriftlich selbstständig angewendet und das Kind ist mit dem selbstständigen Lernen überfordert. Die mangelnde Freude am Lernen bremst aufgrund häufiger Misserfolgserlebnisse die anfänglich vorhandene Motivation, eine neue Sprache lernen zu wollen. Frustrationen bei den Hausaufgaben können ebenfalls zu einer familiären Belastung beitragen.

Hilfen im Unterricht und im häuslichen Bereich

Es gilt, sich so viele Hilfsmittel wie möglich zu suchen, die das Erlernen einer Fremdsprache erleichtern. Im Unterricht und für das häusliche Üben eignen sich u.a. folgende Maßnahmen:

Therapie bei Fremdsprachenlegasthenie

Wir fördern nach gesicherten Erkenntnissen einer wirkungsvollen Legasthenietherapie. Durch den Einsatz verhaltenstherapeutischer Methoden werden unsere Kinder motiviert, sich mit ihren Schwächen auseinanderzusetzen. Die Verbesserung der Lese- und Rechtschreibleistung sowie der Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins stehen hier im Vordergrund. Schwerpunkte sind:

Schulmaedchen Ein bloßes Vokal- und Rechtschreibtraining genügt meist nicht, die Fremdsprachenlegasthenie zu beseitigen. Vielfach muss die visuelle und auditive Wahrnehmung anhand des Wortmaterials geschult werden. Genaues Hinhören, Hinsehen und lautes Vorlesen sind unverzichtbare Bestandteile innerhalb der Therapie. Betroffene Schüler haben vor der Aufnahme einer Therapie durch viele Misserfolgserlebnisse die Freude am Lernen verloren. Kleinschrittiges Vorgehen und eine gründliche Systematisierung der Lerninhalte helfen Legasthenikern, den Lernstoff kognitiv zu verarbeiten. Legastheniker benötigen häufige Wiederholungen, bis das Wissen im Langzeitgedächtnis verankert ist. Auch aktueller Lernstoff sollte innerhalb der Therapie eingebettet werden. Kleine Erfolge motivieren die Kinder häufig, sich vermehrt mit der Fremdsprache zu beschäftigen. Die Therapie enthält demnach auch verhaltenstherapeutisch orientierte Elemente. Sie unterscheidet sich von einer normalen Nachhilfe auch durch ein strukturiertes Vorgehen und der vermittelten Erklärungsansätze.

Vor der Aufnahme einer Therapie wird in einem Erstgespräch die individuelle Ausgangslage (mündlich und schriftlich) anhand informeller Tests ermittelt. Entsprechend dieser Testergebnisse wird das Kind einzeln oder in einer kleinen Gruppe von erfahrenen Legastheniepädagoginnen therapiert.

Therapeutinnen für die Fremdsprache (Englisch, Französisch und Griechisch)
Bettina KinnInstitutsleitung, Diplom-Sozialpädagogin, Kunst- und Gestaltungstherapeutin
Dr. Christiane WilkeLehramt Gymnasium, Historikerin, freie Autorin und Lektorin
Gerda SchönmetzlerLehramt Realschule
Bettina WernerDiplom-Psychologin (zweisprachig – Deutsch/Französisch)
Forum Legasthenie und Dyskalkulie - Bettina Kinn info@forum-kind.com Tel. (089) 41 55 34 69